KONZERT-KRITIKEN
Bösch-Sisters in California USA
Besucher reisten aus einem Umkreis von 120 Kilometern in das Haus des bekannten Computerautors, Bill Cowart. Dort weiss jeder, was auf ihn wartet: Totale Qualität – so war es auch heute. Von den Schwestern wurde ein perfektes Zusammenspiel von Händen, Herzen und Talent geboten – eine Präsentation hoher Schule und Klasse. Zuvor begeisterten sie das Publikum an der University of California in Berkley. Californien, USA
Feuerpolizei
Aus feuerpolizeilicher Sicht ein Graus, für die Veranstalter ein überwältigender Erfolg: Der restlos ausverkaufte Tonhallesaal, gefüllt bis auf den letzten Stehplatz. St.Galler Tagblatt
Applaus
… genoss das illustre Publikum den exquisiten Klavierabend und bedankte sich mit atemloser Aufmerksamkeit und begeistertem Beifall. St.Galler Tagblatt
Feeling
Melancholie und Überschwang… Ihr Rezital mit Werken für zwei Klaviere erwies sich als veritabler Publikumsmagnet. St.Galler Tagblatt
Totaler Einklang
In der »Hommage à Paul Klee« profilierten sich die Schwestern Isabel und Patrizia Bösch als technisch untadelige, hochmusikalische und brillant aufeinander eingespielte Pianistinnen. Nicht zuletzt ihnen beiden war es zu verdanken, dass die Einstudierung der »Hommage à Paul Klee« zusammen mit dem Berner Kammerorchester haftende Eindrücke hinterliess. Was sich die zahlreichen Hörerinnen und Hörer bei diesem Konzert auch gedacht und vorgestellt haben mochten – entscheidend war, dass hier mit einer reich differenzierten Tonsprache eine imaginäre Welt voller Zauber, voller Geheimnisse und voller Schönheiten entwickelt wurde. Berner Tagblatt
Intime Atmosphäre
Die Klavierfassung bekannter Stücke aus Griegs »Peer Gynt«-Suite oder aus Brahms' Sammlung von »Ungarischen Tänzen« schuf eine intime Atmosphäre, in der die Künstlerinnen so manches Detail herausschälen konnten, das in der Orchesterfassung normalerweise kaum wahrgenommen wird. Zürichsee Zeitung
Besonders beeindruckend
Besonders beeindruckend geriet das zu jeder Zeit perfekte Zusammenspiel der beiden Schwestern, das langjährige Erfahrung und Vertrautheit verriet. Zürichsee Zeitung
Musikalisch zwingender Akt
Die bemerkenswerte Sicherheit hinsichtlich musikalischer Gestaltung und Wahl der Tempi liess die Interpretation zu einem durchwegs zwingenden Akt werden. Zürichsee Zeitung
Mozart
… wie heikel Mozarts D-Dur-Sonate gerade in Bezug auf das Zusammenspiel ist, liess die prickelnde »Perlage« der Läufe kaum erahnen, und manch feine, unter der vermeintlich geglätteten Oberfläche entdeckten Gefühls- und Klangvaleurs entsprangen einer hoch entwickelten Charakterisierungskunst.
Gleichklang
… jeglicher Hang zur Überzeichnung, zur inszenierten und forcierten Gegensätzlichkeit ist Isabel und Patrizia Bösch vollkommen fremd, vielmehr verstehen sie sich auf ein natürliches Geben und Nehmen, auf eine Partnerschaft, in welcher der geschwisterliche Gleichklang den plötzlichen Rollentausch nicht ausschliesst.
Vierhändig einmalig!
Grosse Begeisterung löste bei den Besuchern die vollendete Harmonie des Duos aus. Die hohe musikalische Ausdruckskraft, die Perfektion im Zusammenspiel und die solide Technik verwandelten den eher tristen Sonntagmorgen in einen herrlichen, genussreichen Novembersonntag. Die Südostschweiz
Frauen und Musik
Was die Schwestern Isabel und Patrizia Bösch in den beiden Doppelkonzerten von G.A.Derungs und W.A.Mozart technisch und musikalisch-künstlerisch hinlegten,darf als herausragend bezeichnet werden. Bündner Tagblatt
Frauenpower
Die Geschwister begeisterten zunächst mit dem Konzert für zwei Klaviere und Orchester op.149 von G.A.Derungs, das sie farbenreich und in perfektem Zusammenspiel mit dem Orchester interpretierten.Sie legten feinste Nuancen frei und liessen spielerische Unbeschwertheit, grosse Linien und virtuose Pianistik in diesem ausdrucksstarken, von musikalischen Einfällen überschäumenden Werk des Bündner Komponisten hören.W.A.Mozarts Konzert für zwei Klaviere war geradezu ideal für Isabel und Patrizia Bösch. Hier kam ihre Klavierkunst als Duo zum Tragen: Perlend, brilliant und virtuos, stets präsent im Zusammenspiel mit dem diskret begleitenden Orchester, mit unendlich weichem Legato im empfindsamen Andantesatz und einem fulminanten Rondo-Finale. Zu Recht sind die beiden Künstlerinnen inzwischen in der obersten Liga der internationalen Klavierduos angekommen. St.Galler Tagblatt
